… ist das Motto der neuen IKEA PS Kollektion. Finde ich gut, finde ich interessant – denn schließlich steckt hinter jedem Möbelstück irgendwie “Design”. In Mailand durfte ich die neuen Teile schon mal unter die Lupe nehmen – und ich habe mich verknallt. In einen Tisch.
Ha, die Suche ist beendet! Ich habe schon ewig nach einem kleinen Möbel gepirscht, das nicht wuchtig, hell, stabil, mit Rollen und ein bisschen Stauraum ausgestattet ist. Tataaa, es wird der Couchtisch, den Ola Wihlborg für die neue IKEA PS Kollektion (die siebte) entworfen hat, die am 2. Mai in die Läden kommen. Die wurde diese Woche exklusiv in Mailand vorgestellt und ich war dabei. Natürlich haben die Genies von IKEA alle Möbel perfekt inszeniert, wie man es aus den Einrichtungshäusern kennt. Die Szenelocation Ventura Lambrate bot dafür den passenden Rahmen. Sogar Peter Klinkert, der Projektleiter von IKEA PS, war da: “Jedes Produkt erzählt seine eigene Geschichte über den Ursprung seines Designs”, erklärte er. Hier könnt ihr die 46 Stücke angucken.
Im Interview (das ihr auch bald hier lesen könnt) verriet Wibke Braasch, die die lustige Tülllampe entworfen hat, dass die Aufgabe für die 19 Designer darin bestand, sich im IKEA-Archiv durch die alten Kataloge zu wühlen und sich davon inspirieren zu lassen. Aus über 60 Jahren IKEA-Design ist also quasi die neue PS-Kollektion entstanden – neu übersetzt, verbessert und nachhaltiger. 1995 schlug die erste ein wie eine Bombe, seither lassen die Schweden alle paar Jahre eine neue platzen – die Teile werden immer heiß ersehnt. Auch von mir, ich freu mich riesig auf meinen neuen Tisch
Hier gibt’s einen Schwung Bilder von der Präsentation:


Ich bin
um 12:08 Uhr
Ich mag absolut “the tables of the ´70s” , so einen Tisch habe ich mir auch schon selber gemacht. und die shy table lamp, die Wiebke gefunden hat ist großartig! LG
um 16:40 Uhr
Ich muss echt sagen, ich finde das schon echt irre, dass Ikea es schafft, trotzdem noch originelles Design zu entwickeln und anzubieten. Die könnten sich eigentlich längst auf ihrer Monopolposition für preiswerte Massenmöbel ausruhen. Und ist das auch so, dass das dann in allen Ländern rauskommt? Also dass man das, was man in Mailand findet, später auch in Ikea Buxtehude oder so kaufen kann?