/ von Jen

Die etwas andere Schuhaufbewahrung

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Schuhe im Schrank verstecken? Geht gar nicht! Bei der Suche nach einer Schuhaufbewahrung, die weder Schrank noch Regal ist, bin ich bei einer jungen Designerin und Freunden fündig geworden.

Annika Malchus ist Innenarchitektin und hat das Schuhaufbewahrungs-Modell “HeelHole” entworfen. Mir hat sie erzählt, wie sie darauf gekommen ist und warum sie Fan vom Crowdfunding ist:

“Wie bist du überhaupt auf die Idee gekommen?”

“Das HeelHole ist im Rahmen eines Möbelprojekts und Wettbewerbs der FH-Mainz in Kooperation mit dem Hamburger Möbelladen “Lokaldesign” zum Thema “Intelligente Aufbewahrung” entstanden und war Gewinnerprodukt des Wettbewerbs. Zu Beginn des Entwurfs sollten wir uns in unserem Umfeld umschauen und uns überlegen was uns stört und was wir besser aufbewahren könnten. Mir fiel direkt mein riesiger Berg High Heels auf, die im gesamten Flur meiner WG verstreut waren und ich dachte mir, dafür sind sie wirklich zu schade. Ich liebe Mode und Schuhe, vor allem High Heels und als studierte Innenarchitektin dachte ich mir, warum nicht meine geliebten Schuhe als Dekoration nutzen, wenn ich sie gerade nicht trage?”

“Kann man Heelhole denn schon kaufen?”

“In Handarbeit sind 10 HeelHoles entstanden, die zur Zeit in Hamburg bei “Lokaldesign” verkauft werden. Allerdings ist es sehr mühsam, diese selbst herzustellen und für mich in größerer Stückzahl nicht zu bewältigen, weil mir die entsprechenden Maschinen nicht zur Verfügung stehen. Aus diesem Grund habe ich nach Herstellern gesucht, die mein HeelHole produzieren wollen und habe einige Angebote bekommen. Da es aber nur finanziell sinnvoll ist, wenn man eine größere Anzahl herstellen lässt (je größer die Gesamtmenge, desto billiger der Stückpreis), ergibt sich ein realistischer Verkaufspreis erst bei mindestens 100 produzieren HeelHole’s.”

“Du selbst kannst das aber finanziell nicht stemmen?”

“Genau: Ich habe erst mein Studium beendet und hab bislang als Praktikantin und freiberuflich gearbeitet. Ein Freund hat mich auf die Idee gebracht, das ganze doch mal über Crowdfunding zu probieren und das habe ich direkt gemacht. Ich finde den Gedanken des Crowdfunding genial, denn jeder supportet nur mit einem kleinen Betrag und 5€ tun keinem weh. So bekommt man am Ende, wenn sich genug Interessierte finden, eine riesigeSumme zusammen. Wie das Sprichwort ja besagt: “Kleinvieh macht auch Mist”. In dem Sinne hoffe ich sehr, dass ich das Fundingziel bis zum Ende der Aktion erreiche, damit mein HeelHole produziert und verkauft werden kann. Mit dem Erlös würde ich dann neue HeelHole’s herstellen lassen.”

Wenn ihr Annika und ihr Schuhaufbewahrungs-Projekt unterstützen wollt, könnt ihr das hier tun.

In der Galerie findet ihr neben einem Close-Up von Annikas HeelHole noch eine coole Schuhaufbewahrungs-Idee für die Wand, die man ganz leicht selber machen kann (Habe ich bei Freunden entdeckt.). Habt ihr auch noch ein paar Ideen? Immer her damit!

Crowdfunding Design DIY HeelHole Schuhaufbewahrung

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