/ von Jen

Endlich wieder aufräumen

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Es ist Januar und die ganze Welt ist am Ausmisten und Ausräumen. Da ich das ganze Jahr über leidenschaftlicher Aufräumer bin, widme ich mich auf Flatmaids diesen Monat ganz einem meiner Lieblingsthemen.


Ordentlich bin ich dank meiner Mami schon immer, aber die richtige Aufräum-Obsession kam bei mir vor ein paar Jahren mit Mari Kondo. Mittlerweile bin ich bei uns in der Redaktion Ansprechpartner für alle Fragen der Ordnung und darf auch alle Artikel zu dem Thema schreiben. Ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht, warum ich da nicht schon früher drauf gekommen bin, das auch hier bei Flatmaids zu machen… Naja, jedenfalls möchte ich euch den Januar lang mit euch aufräumen. Denn schließlich ist 2017 das Jahr der Veränderungen und damit man etwas verändern kann, braucht man einen aufgeräumten Geist und der wohnt in einem aufgeräumten Zuhause. Find ich.

Aber erst einmal zu meiner Inspirationsquelle Mari Kondo: Die Japanerin ist Aufräum-Beraterin und hat schon mehrere Bücher zum Thema geschrieben. Die ich verschlungen habe. Sie ist quasi die Vorreiterin für den Minimalismus-Trend. Okay, man muss es ja nicht gleich übertreiben und nur mit 37 Kleidungsstücken und einem Kerzenständer leben. Schließlich schreibe ich ja hier über schöne Dinge, und davon hat man eben manchmal etwas zu viel.

Aber Hauptsache ist, dass sie glücklich machen. Alle. Ausnahmslos.

Und nach dem Prinzip wird jetzt auch aufgeräumt:
1. Sucht alle Dinge einer Kategorie zusammen. Zum Beispiel Kleidung.
2. Auch die, die in Säcken verpackt im Keller liegt. Oder im Wäschekorb. Oder an der Garderobe.
3. Werft alles auf einen Haufen und nehmt jedes Stück einzeln in die Hand und fragt euch: Macht es mich glücklich?
4. Beantwortet die Frage ehrlich.
5. Wenn es euch nicht glücklich macht, wird es weggegeben oder weggeworfen.
6. Es wird nicht aufgehoben, um darin zu schlafen oder die Küche zu streichen.
7. Und wenn ihr mit den Klamotten fertig seid, sind Schuhe, Taschen, Bücher, Küchengeräte etc. dran

Klingt vielleicht erstmal hart und braucht auch etwas Zeit. Aber danach ist es einfach toll. Vor allem, wenn dann alles noch schön eingeräumt ist. Übersichtlich. Am besten aufrecht stehend in Kommoden. Da behält man immer die beste Übersicht über all die schönen Sachen, die einen glücklich machen.
Aufräumen ©IKEA

Mehr zum Schrankeinräumen folgt in den nächsten Tagen. Ich mach mich heute Abend mal an meine Schal- und Tücher-Kiste. Ich hab nämlich gerade gelesen, dass man die auch alle zusammenlegen sollte…

Aufräumen Haushalt Kleiderschrank

2Kommentare

  • Sehr gut geschriebener Artikel ;)

    Bei mir steht der Frühjahrsputz auch so gut wie vor der Tür. Deine Tipps sind echt klasse und ich werde mir ein paar davon zu Herzen nehmen. Alleine das mit dem aussortieren der Kleidung ist super. Aussortiert hab ich Kleidung schon so oft, aber bei mir war meistens dann doch immer noch der Gedanke – gut dann benutz ich das einfach zum Putzen, streichen oder zum zuhause alleine auf der Couch entspannen.

    Diesmal werde ich versuchen, genau das zu vermeiden. Ich bin gespannt wie viel Platz ich danach in meinem Schrank haben werde.

  • Hallo Marina,
    freut mich, dass du es mit meinen Tipps versuchst.
    Viel Erfolg beim Ausmisten!
    LG Jen

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