Nachdem es sich die Postboten bei mir verscherzt haben, macht die schöne Olga das Thema Post wieder erträglich.
Ich kann sie ja verstehen, die Postboten. An ihrer Stelle hätte ich auch keine Lust, Möbel, Klamotten und Schuhe für fremde Menschen in den fünften Stock zu tragen. Aber ich habe manchmal auch keine Lust, Interviews autorisieren oder mir von C-Promis Fragen vorgeben zu lassen. So hat jeder Job seine Nachteile. Und ich wohne nun einmal im fünften Stock. Und es gibt da diesen einen Postboten, der klingelt Samstags, um acht Uhr, morgens (!), und sagt, dass es ein Paket für mich gibt. Dann steh ich da oben, wartend im Schlafzeug, ein paar Minuten später klingelt es wieder und eine patzige Stimme sagt “Ich habe immer noch ein Paket für Sie”. Und ich frage: “Soll ich etwa runterkommen?” und dann muss ich. Im Schlafzeug. In der Hoffnung, bloß keinem Nachbarn zu begegnen.
So ist das mit der Post. Mit Speditionsgeschichten fange ich lieber gar nicht an – ich erzähle euch lieber von Olga. Olga ist ein schöner bunter Farbklecks im Flur und nimmt täglich die Post entgegen. Dank Olga flattern Briefe, Postkarten und Werbezettel nicht mehr auf dem Konsolentisch rum, sondern stehen schön geordnet drauf (ihr kennt ja meine Ordnungsliebe). Manches darf dekorativ gern ein bisschen länger stehen bleiben, anderes sollte besser ganz schnell wegsortiert werden.
Olga kann man natürlich auch an die Wand hängen, aber das ist bei unserer Wohnung bzw. unseren Wänden ja nicht so einfach. So sieht sie ohne Post aus – also auch sehr dekorativ:
Olga habe ich auf der Shopping-Plattform SugarTrends entdeckt. Dort bieten lokale Shops ihre Produkte an und man findet so schöne Accessoires und auch Möbel, die es in den großen Online-Shops nicht gibt. Olga ist zum Beispiel von LokalDesign, einem Concept-Store aus dem Hamburger Schanzenviertel.
Die Inhaberin Katharina hat an die Produkte, die sie verkauft, hohe Ansprüche: “Das Produkt sollte unserem Designanspruch in Form und Ästhetik gerecht werden und stilistisch in unser Sortiment passen. Es muss lokal produziert werden, also im direkten Umkreis des Designers. Das muss nicht immer Hamburg sein, da wir auch mit Nicht-Hamburgern arbeiten. Wenn das Produkt noch in einer Kleinserie produzierbar ist, ist es bei uns richtig.” Dabei gibt es dort nicht nur Accessoires wie Olga, die auch bei Katharina zu Hause die Post organisiert, sondern individuell angefertigte Tische und vieles mehr.
“Direkt im Laden verkaufen wir Tische am besten, da wir unseren Kunden Individualmaße (Länge, Breite und Höhe) sowie alle möglichen Oberflächenbehandlungen (geölt, lackiert, verschiedene Hölzer und Farben) anbieten können. Zum Beispiel ist unser DeckTish sehr beliebt: Online ist das Friedrich Bücherregal sehr beliebt”, sagt Katharina.
*Olga wurde mir von SugarTrends und LokalDesign zur Verfügung gestellt.*


Ich bin Jennifer. Auf dieser Seite nehme ich euch auf meine Renovier-, Deko-, Umzugs- und anderen Wohnabenteuer mit. Und wenn ich mal an einer Stelle wohnen bleibe, gibt es hier schöne Möbel, Accessoires und ab und an einen Buchtipp