/ von Jules

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Fort Rixon: Afrika trifft auf Europa

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In London längst Geheimtipp in der Kunstszene – jetzt schwappen seine Kulturmix-Illustrationen auch nach Deutschland über. Im Gespräch verrät der Künstler, woher er seine Inspiration nimmt und warum sich seine Liebe zur Heimat Zimbabwe noch verstärkt hat. Dürfen wir vorstellen: Fort Rixon.

Fort, du bist noch so jung (Jahrgang ’87). Woher kommen diese zahlreichen Ideen deiner Zeichnungen und Illustrationen?

Seit ich denken kann interessiere ich mich für Reisen, Bücher, Geschichten und verrückte Ideen. Immer, wenn ich an einem faszinierenden Ort bin – für mich ist eigentlich jeder Ort faszinierend – sammle ich Eindrücke über Bücher und auch Musik.

Musik?

Ja, Musik spiegelt eine Kultur sehr gut wider. Außerdem fällt es mir leichter, mich dadurch an bestimmte Dinge zu erinnern. Inspiration pur – könnte man sagen. Jedenfalls sind genau diese Erinnerungen die Grundlage für meine Kunst. Ich erzähle damit Geschichten … mit denen ich im Übrigen schon viele Story- und Kunstwettbewerbe gewonnen habe.

Wann hast du dich dazu entschlossen mit Kunst Geld zu verdienen?

Genau genommen mit 7 Jahren. Ich war ein ziemlich kluges Kind, sehr karriereorientiert (lacht). Meine ersten Kunstwerke – Kopien von Büchern zum Ausmalen – gab’s für unschlagbare 20 Cents auf dem Schulhof.

Wow! Und wie ging es weiter mit der Karriere?

Mit 8 Jahren habe ich bereits Zeichenunterricht bei Francisco Stoki genommen. Man kennt ihn nicht, aber ich bin ziemlich beeindruckt, dass ich mich an seinen Namen erinnern kann. Danach nahm ich Stunden bei Dr. Simpson, der mir den wohl besten Rat meines Lebens gab: “Zeichne, was du tatsächlich siehst und nicht, was du glaubst zu sehen”. Nachdem ich die Schule beendet hatte, habe ich meiner Heimat Afrika den Rücken gekehrt, bin nach London gezogen und – gegen den Willen meiner Eltern – die Kunstschule besucht.

Deine Werke erinnern ein bisschen an Afrika. Vermisst du deine Heimat?

Ja, das tue ich! Aber Kunst ist ein wunderbarer Weg, diesen Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Ich entdecke immer wieder afrikanische Themen in meinen Arbeiten. Mein Leben in London ermöglicht es mir, einen anderen Blick auf Afrika zu werfen und vor allem die Liebe zu diesem Kontinent nicht zu verlieren. Großartig!

Ist Afrika also deine größte Inspiration?

So kann man das nicht sagen. Meine Hauptinspiration bekomme ich durch das Lesen und Reisen. Denn Geschichten sind die Grundlage für meine Arbeit. Aber ich muss zugeben, dass ich ein bisschen besessen bin von der afrikanischen Geschichte und wie sie mit der europäischen verlinkt ist. Das ist faszinierend!

Wie sieht die Zukunft aus?

Im Moment arbeite ich an meiner ersten Solo-Ausstellung, die voraussichtlich im März 2012 stattfinden wird. Alle Arbeiten werden neu sein. Ich möchte noch nicht zu viel verraten, aber der Titel wird “Land of my Blood/Diamonds of my Soul” sein.

Alle Arbeiten kann man kaufen. Preisspanne 50 Pfund - 300 Pfund (gerahmte Bilder). Kontaktaufnahme per Mail:

Arbeiten von Fort Rixon: ein Mix aus Soul, Moderne und Tradition

 

 

 

Bilder Designer Kunst Künstler

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