Serviettentechnik fällt wohl eher in die Kategorie Basteln als Handwerkern – es erfordert viel Geduld und noch mehr Fingerspitzengefühl. Da ich beides nicht besitze, ist meine Kommode nicht so schön geworden, wie ich erwartet habe. Dafür habe ich gelernt, dass man den Packungshinweis “Ggf. vorher an nicht sichtbarer Stelle ausprobieren” ernst nehmen sollte. Und noch einiges mehr.
Ihr wisst ja bereits, dass in meiner Wohnung die Kieferoptik weg muss. Um aber nicht immer nur zu lackieren, habe ich mich im Internet schlau gemacht und eine – angeblich sehr einfache - Alternative gefunden: Serviettentechnik. Die Anleitungen klingen fast überall gleich: Serviettenkleber auf den Untergrund, Servietten drüber, wieder Kleber drüber, fertig. Manchmal wird angemerkt, dass man das Holz vorher weiß lackieren kann, damit nichts durchscheint. Diesen Schritt wollte ich mir sparen und habe eine bastelbegeisterte Freundin gefragt. Ihr Tipp: Nimm von den Servietten nicht nur die dünne Farbschicht, sondern noch eine mehr. Und jetzt kommt mein Tipp an euch: Haltet euch an die Anleitungen der Profis. Ich habe euch eine bebilderte (und um wichtige Schritte ergänzte) unten gebastelt.


Ich bin Jennifer. Auf dieser Seite nehme ich euch auf meine Renovier-, Deko-, Umzugs- und anderen Wohnabenteuer mit. Und wenn ich mal an einer Stelle wohnen bleibe, gibt es hier schöne Möbel, Accessoires und ab und an einen Buchtipp
um 08:41 Uhr Jules
ich finds irgendwie ganz cool
um 08:54 Uhr
Jedenfalls schöner als vorher
um 15:10 Uhr NiS
… definitiv schöner!
Habe die Technik auch schon an kleineren Objekten ausprobiert.. Würde als Tipp vielleicht noch hinzufügen, dass man sowas bestenfalls im Freien macht - nicht das hinterher die ganze Wohnung klebt
um 16:54 Uhr
Oder man kauft so ne Unterlage, sieht man auch auf den Bildern, dass ich sowas hatte. Sehr praktisch
um 19:49 Uhr Bettina
Ich find sie toll!!!
um 14:05 Uhr eva
ich hätte die fronten vorher weiß grundiert. hätte besseres ergebnis gebracht
um 14:42 Uhr
ja, das habe ich dann auch gedacht. Deswegen: Auf Experten hören und vorher grundieren - eine Schicht Acryllack sollte reichen