Sonnenschirm oder Sonnensegel – das war lange die Frage. Unsere Arbeitszeiten haben die Entscheidung erleichtert.
Erst einmal haben wir nur hässliche Sonnenschirme gefunden. Ist euch schon einmal aufgefallen, dass ALLE kleinen Sonnenschirme (also mit zwei Metern Durchmesser), die einem in Möbelhäusern und Baumärkten begegnen, Volants haben? Könnte ich gerade noch mit leben, der Liebste allerdings gar nicht. Also die Überlegung: Vielleicht ist ein Sonnensegel sogar besser. Und dann hat sich unsere Nachbarin eins aufgehängt und wir wussten: nee, lieber nicht. Denn das hält eigentlich nur die Mittagssonne ab. Glücklicherweise hat unser Balkon nämlich den ganzen Tag Sonne, demnach kommt sie morgens und abends, wenn wir meistens drauf sitzen, von der Seite. Also brauchten wir eine Schirm, ohne Volants, mit Knickgelenk. Und bitte nicht in Beige oder Tannengrün (wie fast alle im Baumarkt. Warum will man sowas haben???)
Wir sind dann schließlich bei Amazon fündig gefunden. Der rote, quadratische Sonnenschirm von Kettler machte einen stabilen Eindruck und kostete kein Vermögen. Dann nur noch die zweite schwierige Frage: welchen Fuß? Denn wenn die Sonnenschirme im Baumarkt schon furchtbar unschön sind, sind es die Schirmständer erst recht. Am schlimmsten sind diese Dinger aus Plastik, die man mit Sand oder Wasser befüllt. Nach einigem Suchen haben wir dann doch ein ganz ansehbares Exemplar mit Rollen gefunden. 25 Kilo schwer. Ich bin froh, dass ich den nicht in den fünften Stock tragen musste.
So ähnlich ist das Sonnensegel unserer Nachbarin. Schön ist es definitiv, hat irgendwas von Sommerurlaub und Strand. Ist aber leider auch nicht praktisch, wenn die Sonne so wandert wie bei uns. Und man muss natürlich auch noch das Gestänge anbringen – das sah bei ihr ziemlich aufwändig aus…
Am schlimmsten war dieses superheiße Wochenende Ende Juni, Anfang Juli ohne Sonnenschirm. Da habe ich kurz überlegt, einen von diesen pinken Hawaii-Schirmen per Express zu bestellen. Die sind ja nicht so teuer. Fand der Liebste allerdings blöd. Spielverderber.
Die Edelvariante hätte ihn wahrscheinlich eher überzeugt. Wenn da der Wind durchgeht, ist das ein echtes Kunstwerk – inklusive Rauschen wie am Meer. Und “Frou Frou” soll außerdem vor Sonne UND Regen schützen. Bei dem stolzen Preis von 2300 Euro ist das durchaus angemessen.
Dieser Sonnenschirm hier ist ganz neu von Fatboy. Ziemlich cool finde ich die Streifen und vor allem den Sonnenschirmständer, der gleichzeitig ein Tisch ist.
Nächste Woche zeige ich euch noch mehr Balkon, denn am Freitag sollen endlich!!!!!!!! meine Acapulco Chairs ankommen, nach endlosen neun Wochen Wartezeit. Ich bin schon so aufgeregt und freu mich total auf die laue Sommernacht mit einem guten Wein und Musik.
Was für einen Sonnenschirm habt ihr?


Ich bin Jennifer. Auf dieser Seite nehme ich euch auf meine Renovier-, Deko-, Umzugs- und anderen Wohnabenteuer mit. Und wenn ich mal an einer Stelle wohnen bleibe, gibt es hier schöne Möbel, Accessoires und ab und an einen Buchtipp